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Parkinson – OA Dr. Samy Mazhar in Baden und Mödling informiert Sie

Der Morbus Parkinson ist nach dem englischen Arzt James Parkinson benannt, der die Erkrankung 1817 beschrieb.

Bei den über 60-Jährigen liegt die Häufigkeit bei etwa 1,5 % und sie steigt mit höherem Lebensalter weiter an.

Die Auswirkung von Parkinson

Es handelt sich um eine neurodegenerative Erkrankung. Es kommt über Jahre hinweg zu einem Verlust ganz bestimmter Nervenzellgruppen, die unter anderem für automatisierte Bewegungsabläufe von Bedeutung sind. Dazu gehören motorische Handlungen, über die man im Normalfall „nicht mehr nachdenken“ muss. Hierzu gehören das Armpendeln beim Gehen, das Betätigen der Gangschaltung beim Autofahren, … Aber auch andere bedeutende, zunächst vor allem motorische Fähigkeiten gehen verloren. So verändert sich das Gangbild und es kann häufiger zu Stürzen kommen, die Extremitäten oder der Rücken können steifer werden oder die Patienten bemerken ein Zittern. Auch allgemeine Verlangsamung gehört dazu.

Nicht zu vergessen sind zahlreiche nicht-motorische Beeinträchtigungen, die im Verlaufe quälend sein können (Riechstörungen, Depressionen, Ängste, Blasenentleerungsstörungen, Blutdruckschwankungen, Schlafstörungen, kognitive Störungen, …).

Betroffen sind vor allem Dopamin produzierende Zellen. Der Neurologe versucht in weiterer Folge den Dopaminmangel durch spezifische Anti-Parkinson-Medikamente zu behandeln. Aber auch intensive neurorehabilitative Maßnahmen sind bedeutend.

Die Aufgabe des Neurologen ist es jedoch auch, das häufigere „idiopathische Parkinsonsyndrom (etwa 80 % der Fälle)“ von anderen Formen zu trennen, die eine völlig andere Ursache haben. Denn auch Arteriosklerose, Entzündungen, Vergiftungen, Hirntumore oder Schädel-Hirn-Traumata können eine Rolle spielen.

Auch spezielle, vor allem in der Psychiatrie verwendete Medikamente oder Blutdruckpräparate können den Dopaminstoffwechsel stören und ein parkinsonähnliches Krankheitsbild vortäuschen.

In etwa 10 % der Fälle kann auch ein „atypisches Parkinsonsyndrom“ vorliegen, welches den Patienten vor eine völlig andere Situation stellt. Hier handelt es sich um viele verschiedene Krankheitsbilder, die oft schlecht auf die üblichen Medikamente ansprechen und einen anderen Krankheitsverlauf aufweisen.

Die Diagnose wird vor allem durch das Gespräch mit dem Patienten und seinen Verwandten und eine anschließende neurologische Untersuchung gestellt. Erst in zweiter Linie werden apparative Untersuchungen (MRT, nuklearmedizinische Untersuchungen) notwendig.

Mit den üblichen Parkinson-Medikamenten gelingt es zumeist, die Krankheit für einige Jahre gut zu kontrollieren.

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